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Gummibärchen

Gummibärchen nach 3 Monaten Aufbautraining.
Gummibärchen vor Beginn des Trainings.
 
Gummibärchen kam 1997 fünfjährig zu seiner Besitzerin.
Bis 2002 nahm sie mit ihm an Springprüfungen bis Klasse L teil. In dieser Zeit war er nie lahm, hatte keine Koliken und keinen Husten; allerdings lief er schon immer etwas „stockig“.
Plötzlich lief Gummibärchen im Oktober 2002 irgendwie ungleichmäßig, ohne richtig zu lahmen. Von da an hatte er ein Abo bei Tierärzten und Therapeuten. Zuerst wurden neben einer Hufbeinverknöcherung vorne links und einer leichten Hufrolle ein Beckenschiefstand, Halswirbelblockaden und eine LWS-Kyphose diagnostiziert. Es hieß, Gummibärchen sei nur noch bedingt reitbar. Er hatte immer wieder mal mehr und mal weniger lahmfreie Intervalle. Es folgten mehrere Reheschübe, Koliken und Hufgeschwüre.
Wenn Gummibärchens Besitzerin meinte er sei gut drauf  und habe einen guten Tag, dann ist sie bis 2007 hin und wieder am langen Zügel mit ihm ins Gelände geritten. Danach baute Gummibärchen immer weiter ab. Die Rippen wurden sichtbar und dann traten die Rückenwirbel und sämtliche andere Knochen hervor, obwohl er gut gefüttert wurde. Auf die besorgten Fragen der Besitzerin hieß es, das Pferd werde ja immer älter und sei nicht bei bester Gesundheit, außerdem habe es durch das fehlende Training auch keine Muskeln mehr.
So tat sie mit den „armen Pferd“ gar nichts mehr, in der Hoffnung seinen Zustand nicht weiter zu verschlimmern. Im Sommer stand er abends ein paar Stündchen auf einer abgefressenen Koppel, im Winter ging sie in der Halle ein wenig mit ihm spazieren oder hat es im selbst überlassen ob er laufen wollte, was er aber nicht tat, sondern nur herum stand.

Dann kam der Umzug in einen neuen Stall und Gummibärchens Besitzerin lernte dort Ulrike Paulus kennen.
Sie war äußerst skeptisch, daß nach unzähligen Besuchen und Konsultationen von Tierärzten und Therapeuten, zahlreichen gut gemeinten Ratschlägen und nutzlosen Kommentaren nun ein Körpertraining helfen und die ganzen Probleme lösen sollte. Dazu kam, daß dieses Training von den gängigen Vorstellungen des Reitens und Ausbildens abweicht. Sie konnte absolut nicht glauben, daß alle anderen Trainer und Pferdeexperten Unrecht gehabt haben sollen.
Ihrem Pferd zuliebe hat sie es, allen Zweifeln zu Trotz, ausprobiert und kann es heute noch kaum fassen, wie sich Gummibärchen verändert hat. Seit Februar 2010 wird er in der Regel ein- bis zweimal wöchentlich von Ulrike Paulus trainiert.
Gummibärchen ist wieder richtig aufgeblüht, er betrachtet aufmerksam seine Umwelt und nimmt wieder aktiv am Leben teil. Durch das Körpertraining bauen sich seine Muskeln wieder auf. Von einer Lahmheit ist absolut nichts zu sehen. Selbst in der kurzen Zeit ist der Schritt schreitender geworden und auch der Trab hat sich sichtbar verbessert. Das Pferd bewegt sich wieder so gerne, daß er manchmal quietschenderweise durch die Halle bockt. Obwohl er „nur“ an der Longe und ohne Hilfsmittel geht, wird er jetzt, im Gegensatz zum früheren Reiten, zum Kauen angeregt.
Sein Stoffwechsel ist ebenfalls angeregt worden. Das ist an dem nun wieder wachsenden Horn seiner Hufe zu erkennen. Die positive Entwicklung läßt Gummibärchens Besitzerin hoffen, daß sie ihr Pferd in naher Zukunft wieder reiten kann. Zurückblickend bedauert sie, daß sie nicht schon früher zu Ulrike Paulus gekommen ist. „Vielleicht hätte ich dann nicht so viele Jahre verschenkt.“ ist ihr Fazit.
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